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7 kuriose Mythen über die Sehkraft unserer Augen

 

Von gut gemeinten Ratschlägen bis hin zu urbanen Legenden – so mancher Mythos über Augen und was deren Sehkraft beeinträchtigen könnte, ist angsteinflößend oder auch einfach nur absurd. Einigen dieser Mythen wollen wir auf den Grund gehen und herausfinden, ob in dem ein oder anderen vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit steckt. Machen Sie selbst den Test, welche Behauptungen sind Ihnen bekannt und wissen Sie, welche wahr und welche getrost ins Reich der Märchen gehören?

 

Mythos 1: Karotten verleihen den Augen wahre Superkräfte

Wer von einer radioaktiven Spinne gebissen wird, hofft, hinterher mit übernatürlichen Kräften Schurken dingfest zu machen. Doch bekommt man auch den Röntgenblick, wenn man fleißig Karotten futtert? Das ist natürlich maßlos übertrieben, dennoch haben Karotten tatsächlich einen positiven Effekt auf die Augen. Superkräfte bekommt man dadurch zwar nicht, aber Karotten enthalten Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, welches essenziell für das Wahrnehmen von Lichtimpulsen ist. Dies ist also ein Mythos, der zumindest nicht komplett an den Haaren herbeigezogen ist.

 

Mythos 2: Vom vielen Schielen können die Augen stehenbleiben

Kinder, die ihre Körperfunktionen entdecken und gerne mal Grimassen schneiden, haben sicher mehr als einmal gehört, dass die Augen vom Schielen stehen bleiben können – ein wahrlich erschreckender Gedanke. Doch wahr ist an diesem Mythos nichts und rührt vermutlich daher, dass den Eltern das ständige Fratzen schneiden ihrer Kinder unangenehm ist. Tatsächlich gibt es keinen bekannten Fall, bei dem die Augen in der schielenden Position verharrten.

 

Mythos 3: Vom Fernsehen bekommt man viereckige Augen

Wem dem so wäre, würde wohl so mancher mit eckigen Augen durchs Leben gehen. Aber auch diese Aussage lässt sich eher auf die Sorge von Eltern über den TV-Konsum ihres Nachwuchses zurückführen als auf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. Was jedoch stimmt, ist, dass die Augen vor dem Bildschirm schneller ermüden und auf Dauer keine sinnvollen Reize bekommen. Eine gewisse „Sehmüdigkeit“ könnte die Folge sein, vergleichbar mit dem Risiko, übergewichtig zu werden, wenn man sich zu wenig bewegt. Insbesondere das Zusammenkneifen der Augen bei zu geringem Bildschirmabstand kann zu – reversiblen – Beschwerden führen. Mit Ersatzteilen für den Fernseher kann man immerhin dafür sorgen, dass es das Bild wert ist.

 

Mythos 4: Brillen verschlechtern die Augen bzw. die Sehkraft

Hinter diesem Mythos steht die Befürchtung, dass das dauerhafte Korrigieren der Sehkraft die Augen dazu veranlasst, weniger eigene Anstrengungen zu unternehmen. Diese Annahme ist jedoch ebenfalls im Reich der Märchen zu verorten. Brillen gleichen lediglich eine bereits vorhandene Sehschwäche aus, sodass Brillenträger im besten Fall keinen qualitativen Unterschied beim Sehen haben. Ob Brille, keine Brille oder Kontaktlinsen – die Augen passen sich in jedem Fall an sich verändernde Lichtverhältnisse oder Entfernungen an, um Bilder so scharf wie möglich wahrnehmen zu können.

 

Mythos 5: Augen sind maßgeblich mit dem Geschmackssinn verbunden

Jeder kennt den Ausspruch: „Das Auge isst mit“. Das liegt jedoch weniger daran, dass das Auge tatsächlich über einen Geschmackssinn verfügt oder diesen irgendwie beeinflusst. Vielmehr sorgen hübsch angerichtete Speisen dafür, den Appetit anzuregen und somit das Geschmackserlebnis bereits im Vorfeld aufzuwerten.

 

Mythos 6: Rauchen schadet nicht nur der Lunge, sondern auch den Augen

Das ist tatsächlich wahr und ein weiterer Grund, warum es sinnvoll ist, das Rauchen gänzlich aufzugeben. Rauchen gilt nicht nur als Risikofaktor für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und Krebs, sondern auch für die altersbedingte Makuladegeneration, eine erhebliche Beeinträchtigung der Sehkraft im Alter. Ebenso kann Zigarettenrauch Grauen Star verursachen.

 

Mythos 7: Lesen im Dunkeln schädigt die Augen

Ähnlich wie mit langer Bildschirmarbeit oder übermäßigem Fernsehkonsum, ermüden die Augen auch beim Lesen in dunkler Umgebung schneller, was Müdigkeitserscheinungen hervorruft. Je dunkler es ist, desto anstrengender ist das Lesen für die Augen. Dieser Zustand kehrt sich jedoch schnell wieder um, sobald Bücher & Co. wieder beiseite gelegt werden.